Berufsorientierung

 

Berufsorientierung in der Mittelstufe

Berufsorientierung in der Oberstufe

 

Berufsorientierung allgemein an der JCS

Die Berufsorientierung an der JCS-Thesdorf findet neben der intensiven Beratung durch die Klassenlehrkräfte auf verschiedenen Ebenen statt. Dies beginnt in der 8. Klasse.

8. Klasse:

Die Schülerinnen und Schüler werden einstündig im Fach "Berufswahlkunde" unterrichtet. Zudem findet in diesem Jahrgang das erste Berufspraktikum, welches zwei Wochen andauert, statt. Wir besuchen i.d.R. das BIZ (Berufsinformationszentrum).

9. Klasse:

Die Schülerinnen und Schüler führen ein zweites Berufspraktikum durch, welches ebenfalls zwei Wochen andauert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit dem Berufsberater eine oder mehrere individuelle Gespräche zu führen. Der Berufberater kommt mehrfach an unsere Schule.
Es werden außerschulische Lernorte aufgesucht, die zu einer weiteren Berufsorientierung führen sollen.

10. Klasse:

In diesem Schuljahr findet in Zusammenarbeit mit den Gesundheitskassen ein Bewerbungstraining statt. Darüber hinaus werden die Maßnahmen aus dem 9. Jahrgang, Berufsberater und Besuch außerschulischer Lernorte, weitergeführt.
Für die Schülerinnen und Schüler, die die Oberstufe besuchen wollen, finden Beratungs- und Orientierungsgespräche mit der Oberstufenleitung statt.

11. Klasse:

Im Mittelpunkt der Berufsinformation in der Oberstufe stehen ein gezieltes Jobtraining, eine berufsorientierte Kompetenz-Analyse und unser traditioneller Berufsinformationsabend.

12. Klasse:

Die Schülerinnen und Schüler führen ein zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum durch.

Als verantwortliche Lehrkräfte betreuen die Herr Weigmann (Sekundarstufe I) und Herr Dierks (Oberstufe) die Berufsorientierung.
Ansprechpartner außerhalb der Schule:
Zuständige Berufsberaterin der Bundesagentur für die Sekundarstufe I: Frau Merz (Arbeitsagentur Norderstedt)
(Sprechstunden in der JCS lt. Aushang, Anmeldung über Klassenlehrkräfte, ausführliche Gespräche außerhalb der JCS                                          nach telef. Voranmeldung-040 52652212)
und für die Sek. II: Herr Walther (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Berufsorientierung Mittelstufe

Schwerpunkte der Berufsorientierung in der Sekundarstufe I:

A. Berufswahlunterricht (BeWa) in Jahrgang 8

-1 Stunde pro Woche im Klassenverband mit dem/der Klassenlehrer/in oder der Weltkundelehrkraft
-Benotung fließt in die Weltkundenote mit ein
-der Berufseingangsberater steht einigen Schülern zur Verfügung
-Inhalte: Vor- und Nachbereitung der Betriebspraktika, Arbeiten mit dem Berufswahlpass, meine Interessen, meine Fähigkeiten, Modelle der Berufswahlentscheidung, Bewerbungsverfahren, Übergang Schule - Beruf, neue Berufe, etc.

B. Betriebspraktika

-zwei 14-tägige Praktika
(Praktikum I im 2. Halbjahr Jahrgang 8 vor oder nach den Osterferien; Praktikum im 1. Halbjahr des 9. Jahrgangs vor den Herbstferien; Termine stehen i.d.R. 1 Jahr vor dem Praktikum fest)
-Während/nach Praktikum I muss ein Praktikumsbericht angefertigt werden, der benotet wird. Die Zensur wird für die Leistungsbeurteilung im Fach Weltkunde berücksichtigt.
-Nach dem Praktikum II kann die Auswertung in Form einer Ausstellung oder sonstiger Präsentationsarten ablaufen.

C. Sonstige Möglichkeiten von Realbegegnungen mit der Berufswelt

-Betriebserkundungen unter den Gesichtpunkten Produktion, Dienstleistung, Arbeitsplatz und Ausbildung
-geschlechts- bzw. interessengruppengetrennte Betriebserkundungen, z.B. zur Förderung von Mädcheninteressen, Fachinteressen, Hauptschulabgängern
-Eintägige Praktika: „Schnuppertag" im elterlichen Betrieb, Girls' Day, sozialer Tag u.a.
-Werkstatttage (i.d.R. in Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum)
-Individualpraktika (nachmittags, in den Ferien oder in Absprache mit Klassen- und Schulleitung während der Schulzeit)

D. Einbindung berufskundlicher Fragen in den Unterricht anderer Fächer

Fast alle Fächer können vom 5. Jahrgang an berufskundliche Inhalte in die vom Lehrplan vorgegebenen Themen einbinden und somit wertvolle Beiträge zur Berufsorientierung unserer Schüler/innen leisten. Die folgende ungeordnete, nicht vollständige Themenauswahl zeigt die Vielfalt möglicher fachlicher Ansatzpunkte für den Unterricht, insbesondere für den projektorientierten Unterricht:
-Menschen bei der Arbeit
-Leben in der Steinzeit (Arbeitsbegriff)
-Leben im Mittelalter (Entwicklung von Berufen)
-Bauernhof
-ausgewählte Arbeitsstätten (z.B. Bäckerei, Druckerei, Theater,...)
-Traumberufe
-Rollenbilder
-Maschinen und Geräte
-exemplarische Produktionsabläufe (Materialkunde, -beschaffung, Kostenkalkulation, Werkstückanfertigung, Arbeitsteilung,...)
-moderne Kommunikationsmittel
-Lebensplanung, Familie und Beruf
-Arbeitslosigkeit, Stress, Mobbing, Mehrfachbelastung,...
-Computertechnologie und -nutzung ,
-Interessenkonflikte in der Arbeitswelt (Mitbestimmung, Gewerkschaften, Arbeitsbelastung, soziale Sicherung, Mutterschutz,...)

E. Beschaffen und Nutzen von Informationen

-Schulsprechstunde des Berufsberaters
-Besuch des Berufsinformationszentrums BIZ in Elmshorn
-Besuch von Berufsinformationsveranstaltungen (Berufsinformationsbörse, Straße des Handwerks, Einstieg,...)
-Bewerbungstraining mit Betriebsvertretern außerhalb der Schule
-Simulierte Durchführung von Berufswahltests
-Besuch der Berufsschule Pinneberg
-Berufsinformationstage an der Schule

Darüber hinaus können an der JCS zu Einzelfragen der Berufsorientierung folgende Informationsmöglichkeiten genutzt werden:
-Informationsabend für die Eltern des 8. Jahrgangs am Anfang des Schuljahres
-Adressenkartei von Praktikumsbetrieben
-Materialsammlung „Berufsorientierung“ in der Hand der Klassenlehrkräfte des 8. Jahrgangs
-Berufswahlsparte des Forums

Berufseinstiegsbegleiter Herr Ross

Wer ist Herr Ross?

Der Diplom Kaufmann unterrichtete zunächst 10 Jahre Umschüler in den Fächern Rechnungswesen, Wirtschaftslehre/Politik sowie EDV. Anschließend leitete er über 16 Jahre eine eigene EDV-Schule in Hamburg. Seit 2004 ist er an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, Niederlassung Elmshorn, im Bereich von Jugendmaßnahmen als Ausbilder und Bildungsbegleiter in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB), als Ausbilder im Rahmen von ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) und schließlich als Projektleiter „Schule & Arbeitswelt“ für den Kreis Pinneberg tätig.
Seit März 2011 betreut er 5 Teilnehmer an der JCS als Berufseinstiegsbegleiter.

Welche Aufgaben hat ein Berufeinstiegsbegleiter?

Die Schwerpunkte der Arbeit eines Berufseinstiegsbegleiters mit den Teilnehmern liegen in

-der Unterstützung beim Erreichen eines Abschlusses einer allgemeinbildenden Schule
-einer Berufsorientierung, die eine fundierte Berufs- und Ausbildungswahl ermöglicht
-der Begleitung bei der Ausbildungsplatzsuche
-Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses nach Aufnahme einer Ausbildung.
Im Regelfall beginnt die Betreuung mit der Klassenstufe 8 und endet 1 Jahr nach Beginn der Ausbildung.

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Berufsorientierung Oberstufe

Die Berufsinformation in der Profiloberstufe der JCS steht unter dem Motto:

„Schule und sonst?“ oder „Schule und dann?“         Berufliche Orientierung in der Profiloberstufe            

Neben der fachlichen Kompetenz spielt an unserer Schule immer auch die Erweiterung anderer Kompetenzen wie die Methodenkompetenz, die Sozialkompetenz und die Handlungskompetenz eine Rolle. In der Profiloberstufe spiegelt sich das z.B. im Seminarfach LIK (Lernsystem Informationskompetenz) wider. Hier geht es neben der Recherchekompetenz auch um Elemente der Selbstkompetenz wie z.B. Zeitmanagement. Auch eine Optimierung der Teamarbeit z.B. bei Profilprojekten ist ein wichtiges Anliegen.

Der Wochenendworkshop an der Nordakademie im 2. Halbjahr des 11. Jahrgangs setzt hier an. Die Schüler/innen erhalten Tipps und Input für die berufliche Orientierung. Diese Informationen können sie aber auch unmittelbar im schulischen Kontext anwenden z.B. bei Themen wie Teamarbeit und Präsentationen.

Das Team um Jan Friedrichs von der „@venture-learning GbR“ (http://www.venture-learning.de/) stellt für die Schüler/innen ein hochprofessionelles Workshop-Angebot zusammen. Als ein besonderer anderer Lernort kann das Campusgelände und die Räume der Nordakademie Elmshorn genutzt werden.

Das Programm beinhaltet u.a. eine Potenzialanalyse zum Thema Stärken und Schwächen. Außerdem erhalten die Schüler/innen geeignete Tipps für eine gute Selbstpräsentation und für eine erfolgreiche Teamarbeit. Die Schüler/innen können das Gelernte aus allen Workshopangeboten sowohl für die berufliche Orientierung (z.B. im Bewerbungsgespräch) als auch den schulischen Kontext (Projektarbeit) nutzen. Die Absicht hinter dem Konzept von Herrn Friedrichs „Lernen als Erlebnis“ zieht sich unverkennbar als roter Faden durch das Wochenende. Das Workshopangebot ist einer von drei Bausteinen.

Im Vorfeld absolvieren die Schüler/innen den Onlinetest „Abi Powertraining“ als Angebot der Zeitschrift abi. Hierbei werden Sie von Herr Walther von der Agentur für Arbeit (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) unterstützt. Die individuellen Ergebnisse, die die Schüler/innen erhalten, werden bei den Workshop-Angeboten aufgegriffen.

Im 12. Jg. absolvieren die Schüler/innen ihr zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum und können an der Vocatium-Messe in Hamburg teilnehmen.

Im Februar besuchen die Schüler/innen der Jg. 12 und 13 die Unitage in Hamburg.

Im Mai gibt es in der Schule traditionell einen Berufsinformationsabend für Oberstufenschüler/innen. Dort stehen ca. 20 Referenten aus unterschiedlichen Berufsfeldern den Schülern mit ihrem know how Rede und Antwort. Dort können die Schüler/innen zeigen, dass sie offen und interessiert sind!

Übersicht aller Bausteine zum Thema Schule und dann:

 

Jahrgang

Berufs-infoabend

@venture-

learning

Online Test (Interessen/ Fähigkeiten/berufl. Optionen)

Wirtschafts-

praktikum

Vocatium-

messe

Uni-Tage

11

X

X

X

-

-

-

12

X

-

-

X

X

X

13

optional/

freiwillig

-

-

-

-

X